09.10.08 20.Tag
Hallo zusammen,
So ein Tag kann ganz gut anfangen.
Eine neue Methode um das natürliche große Geschäft zu erledigen.
Kulturell hochwertig im sitzen auf einem speziellen Stuhl. Das war auch erfolgreich!
Mit abschließender Schnelldusche. Klasse!!
Leider war der Boden im Badzimmer danach etwas verschmutzt mit den natürlichen Sachen, na ja macht ja nichts.
Mit dem Rolli fahre ich dann später rein, wenn der Boden sauber ist, wir sind ja hygienisch!
Später wollte ich das kleine natürliche Bedürfnis in der Entleerung des dafür speziellen Beutels im Badezimmer entleeren. Der Boden war noch schmutzig.
Die Dame des Reinigungsdienstes war leider noch nicht da gewesen. So entschloss ich mich dies nach dem Mittagessen zu erledigen. Der Beutel hat ja eine Kapazität von 2 Litern!!
Nach dem Essen war der Boden immer noch schmutzig. OK der Beutel ist jetzt voll, rufen wir mal die Schwester.
Da bemerkte ich, dass das Ventil nicht zu 100% geschlossen war. Durch den hohen Füllgrad, trat ganz minimal Flüssigkeit aus. Zum Glück wurde die Flüssigkeit in meinem Schuh und den besten Socken gesammelt. Immerhin Glück im Unglück.
Das ist fast wie Murphy, oder.
Das durch die späte Visite meine Physiotherapie ausfiel, war meine eigene Dummheit,
durch die Undichtigkeit das Stehpult ausfiel, sind so kleine Nebensachen, die die Würze ins Leben bringen.
Bei der Visite selber ist nicht viel rausgekommen, also warten, warten, warten.
Auf jeden Fall geht das Training weiter um meine Restmuskulatur zu stärken.
Auch mit dem Rolli klappt es soweit ganz gut. Da bin schon recht geschickt, glaube ich.
Bei der Ergotherapie habe ich Erfolgserlebnisse mit gewissen Übungen.
Nur sobald etwas viel Kraft nach vorne kommt, kippe ich um wie ein Stehaufmännchen.
Genauso nach links und rechts zur Seite. Wenn die Balance weg ist, gilt game over oder tilt.
Dies macht nicht allzu viel Spaß. Ein Tablett mit Essen nach vorne halten ist schon eine Aufgabe.
Gegen Abend schließt das Ventil des Sammelbehälters wieder nicht, na die 2ten paar Schuhe und Socken müssen dran glauben.
Dann geht es ins Bett.
Der Frust über solche Vorkommnisse ist schon vorhanden. Na ja könnte noch schlimmer kommen. Solche Sachen ärgern aber schon heftig.
Der begrenzte Spielraum und die Abhängigkeit auf andere ist eine gewaltige Umstellung.
Leider sind keine eindeutigen Signale an der Verbesserung am Kernproblem zu erkennen.
Die Eisdecke wird nicht dünner.
Manchmal glaube ich, dass der gewählte Titel im übertragenen Sinne anzuwenden ist.
B.Pasman
Donnerstag, 9. Oktober 2008
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