Sonntag, 31. März 2013
Samstag, 27. November 2010
Patienten
gibt es hier laut Internet ca 250. Aber ich glaube, dass dies mittlerweile veraltet ist.
Sehr sieht man überhaupt nicht, weil sie halt nicht mobil sind.
Sehr viele Schlaganfälle, MS und andere nerologische Krankheiten, die man nicht kennt und auch nicht kennen will.
Typisch hier ist, dass der Anfang eines Gesprächs oft mit „Warum bist Du denn hier?“ beginnt.
Das natürlich nach einer Begrüßung.
Ich werde nicht direkt gefragt, ist ja auch offensichtlich.
Dann kann es durchaus sein, dass ein Gespräch verläuft wie die Sparkassenwerbung, „Mein Haus, mein Auto, mein Pferd …“
So eine Art Wettrennen, wer schlimmer krank ist.
Gestern habe ich ein Gespräch beobachtet, da unterhielten sich zwei über ihre Depressionen. Ich habe nicht mehr mitbekommen, wer von den beiden nachher gewonnen hat und ob es ein Einvernehmen über den Sieger gab. Kriterien waren da seit wann, wie heftig usw..
Bei meinen ersten Aufenthalten hatte ich einen anderen Blick.
Ich fühlte mich da mehr als einer von ihnen.
Ich war mehr ein „Kranker“ von ihnen.
Jetzt fühle ich mich eigentlich gesund, was ich wahrlich nicht bin.
Aber wenn ich meine Lebensumstände betrachte, bin ich „Gesund“, zumindest relativ.
OK die Behinderung die ich habe ist sicher kein leichtes Los.
Während meines ersten Aufenthaltes habe ich von einem schweizerischen Skirennfahrer, Silvano Beltrametti, gelesen.
Der hat eine ähnliche Liäsonhöhe wie ich. Der hatte da gesagt, dass man nicht behindert ist sondern behindert wird. Auch sagt er „Alles ist möglich, einfach rollend.“
OK, das ist etwas einfach gesagt aber es ist auch viel Wahres dran.
Sicher gibt es Millionen Sachen die man nicht mehr tun kann, allerdings bestimmt 10000 die noch ohne weiteres gehen.
Beim nächsten Mal schreibe ich etwas über Dinge die mich nerven oder ärgern etc..
Jetzt lese ich weiter in meinem Buch und höre Musik.
B.Pasman
PS: Kommentare sind durchaus erlaubt
Sehr sieht man überhaupt nicht, weil sie halt nicht mobil sind.
Sehr viele Schlaganfälle, MS und andere nerologische Krankheiten, die man nicht kennt und auch nicht kennen will.
Typisch hier ist, dass der Anfang eines Gesprächs oft mit „Warum bist Du denn hier?“ beginnt.
Das natürlich nach einer Begrüßung.
Ich werde nicht direkt gefragt, ist ja auch offensichtlich.
Dann kann es durchaus sein, dass ein Gespräch verläuft wie die Sparkassenwerbung, „Mein Haus, mein Auto, mein Pferd …“
So eine Art Wettrennen, wer schlimmer krank ist.
Gestern habe ich ein Gespräch beobachtet, da unterhielten sich zwei über ihre Depressionen. Ich habe nicht mehr mitbekommen, wer von den beiden nachher gewonnen hat und ob es ein Einvernehmen über den Sieger gab. Kriterien waren da seit wann, wie heftig usw..
Bei meinen ersten Aufenthalten hatte ich einen anderen Blick.
Ich fühlte mich da mehr als einer von ihnen.
Ich war mehr ein „Kranker“ von ihnen.
Jetzt fühle ich mich eigentlich gesund, was ich wahrlich nicht bin.
Aber wenn ich meine Lebensumstände betrachte, bin ich „Gesund“, zumindest relativ.
OK die Behinderung die ich habe ist sicher kein leichtes Los.
Während meines ersten Aufenthaltes habe ich von einem schweizerischen Skirennfahrer, Silvano Beltrametti, gelesen.
Der hat eine ähnliche Liäsonhöhe wie ich. Der hatte da gesagt, dass man nicht behindert ist sondern behindert wird. Auch sagt er „Alles ist möglich, einfach rollend.“
OK, das ist etwas einfach gesagt aber es ist auch viel Wahres dran.
Sicher gibt es Millionen Sachen die man nicht mehr tun kann, allerdings bestimmt 10000 die noch ohne weiteres gehen.
Beim nächsten Mal schreibe ich etwas über Dinge die mich nerven oder ärgern etc..
Jetzt lese ich weiter in meinem Buch und höre Musik.
B.Pasman
PS: Kommentare sind durchaus erlaubt
Freitag, 26. November 2010
Das Wetter
ist schon was, erstens anders als man denkt.
Heute Morgen dachte ich es wäre schon hell und ich hätte verschlafen. Als ich auf die Uhr schaute war es 6:30 Uhr. Es war kein Winterschlaf meinerseits, sondern schlicht der helle Schnee.
Da mein Auto die Winterreifen noch nicht montiert hat, habe ich beschlossen heute Nacht in der Godeshöhe zu bleiben.
Heute hatte ich 3 Therapien Rollisport, Physiotherapie und Krafttraining. Um 18:30 Uhr bin ich dann runter ins Schwimmbad. Ich war der einzige Patient, der da war. Die gute Seele des Hauses, Herrmann hob mich dem Lifter ins Wasser und ich schwamm dann ca. 1h.
Also war ich heute 4 mal sportlich aktiv. Ich merke schon, dass es mir gut tut.
Der Wetterbericht für Morgen und Übermorgen sagt keine Niederschläge. Mal sehen was ich Morgen mache. Vielleicht fahre ich dann nach Hause. Mal sehen.
Ich bin noch immer allein auf dem Zimmer, wobei der Ausdruck Zimmer leicht untertrieben ist.
Inklusive Badezimmer ist es ca 6*8 m groß. Ich überlege schon eine Golfausrüstung zu kaufen.
Durch das viele Fahren zerbröselt meine Hornhaut an den Fingerspitzen im Übergang zu den Nagelecken, also bedeutet das viel eincremen. Die Ecken schmerzen schon etwas. Bei meinem ersten Aufenthalt waren sie aber noch richtig blutig.
Ich kann immer nur wieder meine Hochachtung über das Pflegepersonal aussprechen. Was die leisten müssen ist schon gewaltig. Wenn man dann die Arbeitszeiten sieht und das Gehalt, versteht man, dass sie auf die Straße gehen.
Etwas ungewohnt war, dass die Weihnachtsbäume von Personen geschmückt wurden, die sicherlich nicht christlichen Glaubens sind. Sie haben es aber gut gemacht.
Über andere Patienten und wie ich da meinen Blick im Vergleich zu den beiden ersten Aufentahlten hatte werde ich später mal was schreiben.
B.Pasman
Heute Morgen dachte ich es wäre schon hell und ich hätte verschlafen. Als ich auf die Uhr schaute war es 6:30 Uhr. Es war kein Winterschlaf meinerseits, sondern schlicht der helle Schnee.
Da mein Auto die Winterreifen noch nicht montiert hat, habe ich beschlossen heute Nacht in der Godeshöhe zu bleiben.
Heute hatte ich 3 Therapien Rollisport, Physiotherapie und Krafttraining. Um 18:30 Uhr bin ich dann runter ins Schwimmbad. Ich war der einzige Patient, der da war. Die gute Seele des Hauses, Herrmann hob mich dem Lifter ins Wasser und ich schwamm dann ca. 1h.
Also war ich heute 4 mal sportlich aktiv. Ich merke schon, dass es mir gut tut.
Der Wetterbericht für Morgen und Übermorgen sagt keine Niederschläge. Mal sehen was ich Morgen mache. Vielleicht fahre ich dann nach Hause. Mal sehen.
Ich bin noch immer allein auf dem Zimmer, wobei der Ausdruck Zimmer leicht untertrieben ist.
Inklusive Badezimmer ist es ca 6*8 m groß. Ich überlege schon eine Golfausrüstung zu kaufen.
Durch das viele Fahren zerbröselt meine Hornhaut an den Fingerspitzen im Übergang zu den Nagelecken, also bedeutet das viel eincremen. Die Ecken schmerzen schon etwas. Bei meinem ersten Aufenthalt waren sie aber noch richtig blutig.
Ich kann immer nur wieder meine Hochachtung über das Pflegepersonal aussprechen. Was die leisten müssen ist schon gewaltig. Wenn man dann die Arbeitszeiten sieht und das Gehalt, versteht man, dass sie auf die Straße gehen.
Etwas ungewohnt war, dass die Weihnachtsbäume von Personen geschmückt wurden, die sicherlich nicht christlichen Glaubens sind. Sie haben es aber gut gemacht.
Über andere Patienten und wie ich da meinen Blick im Vergleich zu den beiden ersten Aufentahlten hatte werde ich später mal was schreiben.
B.Pasman
Donnerstag, 25. November 2010
So langsam
So langsam
fangen die Behandlungen an.
Ich bin allerdings direkt am zweiten Tag der Ergotherapie verwiesen worden.
Die meinten ich könnte schon alles was ich brauche und mir damit nichts mehr beibringen.
Die wollen jetzt sogar, dass sie mit Videos drehen.
In diesen Videos soll ich zum Beispiel zeigen, wie man vom Boden wieder in den Rolli kommt.
Auch der Transfer in das Auto mit Rollstuhlverladen und umgekehrt oder wie man sich eine Hose im Rollstuhl an uns ausziehen kann.
Die Dinge, die das Leben in der Selbstständigkeit ermöglichen.
Heute bei der Visite wurde ich gefragt, ob ich länger bleiben will.
Mei n letzter Tag war Montag der 13.12. jetzt habe auf Freitag den 17.12. verlängert.
Also genau 4 Wochen.
Ob ich aber mein Vorhaben meinen BMI nach unten zu optimieren erreiche, who knows?
Bei dem bekanntlich guten Essen ist das sehr schwer. Auf jeden Fall esse ich wenig, keine Suppe, kein Nachtisch oder Kuchen.
Auch das Diät Mittagessen, aber schaun wir mal.
So später mehr.
B.Pasman
Dienstag, 23. November 2010
9 Monate
Habe ich gesagt wollte ich etwas schreiben.
Das ist der Zeitraum der Schwangerschaft eines Menschen.
So gesehen passt der Zeitraum in der Reha schon ganz gut.
Als ich in die Reha kam konnte ich nichts.
Ich war zu 100% auf fremde Hilfe angewiesen.
Als ich aus der Reha kam war ich in der Lage,
natürlich wenn die Randbedingungen stimmen,
fast alles selbstständig zu erledigen.
Mal einfacher mal schwerer, aber es ging.
So gesehen war es eine Art Neugeburt als Mensch.
Auch hat die Reha mich geprägt oder auch verändert.
Wobei mir der Ausdruck geprägt besser gefällt.
Auf jeden hat sich mein Umgang mit Menschen
Geändert.
Ich sehe viele Dinge anders
B.Pasman
Das ist der Zeitraum der Schwangerschaft eines Menschen.
So gesehen passt der Zeitraum in der Reha schon ganz gut.
Als ich in die Reha kam konnte ich nichts.
Ich war zu 100% auf fremde Hilfe angewiesen.
Als ich aus der Reha kam war ich in der Lage,
natürlich wenn die Randbedingungen stimmen,
fast alles selbstständig zu erledigen.
Mal einfacher mal schwerer, aber es ging.
So gesehen war es eine Art Neugeburt als Mensch.
Auch hat die Reha mich geprägt oder auch verändert.
Wobei mir der Ausdruck geprägt besser gefällt.
Auf jeden hat sich mein Umgang mit Menschen
Geändert.
Ich sehe viele Dinge anders
B.Pasman
Montag, 22. November 2010
Back home
in der Godeshöhe,kann man fast sagen.
Immerhin war ich insgesamt fast 9 Monate in der Godeshöhe.
Zu den 9 Monaten schreibe ich später mehr.
Ist schon ein definierter Zeitraum.
Ich wurde herzlich von den Pflegern und Therapeuten
empfangen.
Alle freuten sich, dass sie mich wiedersahen.
Ich freue mich auch, dass ich nochmal in der
Godeshöhe bin.
In der Summe habe ich bedeutend mehr positive Erfahrungen
und Erlebnissse als schlechte!
Ok, der Grund warum ich hier war, ist natürlich extrem
übel, sowas wünscht man Niemanden.
Mal sehen was mir in der nächsten Zeit so einfällt
oder erzählen möchte.
Hier wurden heute die Weihnachtsbäume aufgetstellt.
Dann werden sie in den nächsten Tagen geschmückt.
Heute war nur die Aufnahme und keine Therapien.
Ich wurde direkt gefragt ob ich auch länger bleiben will.
Wenn es mit meinen Terminen passt werde ich auf jeden Fall
eine Woche dranhängen.
Das kann nicht schaden, mal sehen, ich muss 10 Tage vorher Bescheid geben, ob ich länger bleiben will oder nicht.
B.Pasman
Immerhin war ich insgesamt fast 9 Monate in der Godeshöhe.
Zu den 9 Monaten schreibe ich später mehr.
Ist schon ein definierter Zeitraum.
Ich wurde herzlich von den Pflegern und Therapeuten
empfangen.
Alle freuten sich, dass sie mich wiedersahen.
Ich freue mich auch, dass ich nochmal in der
Godeshöhe bin.
In der Summe habe ich bedeutend mehr positive Erfahrungen
und Erlebnissse als schlechte!
Ok, der Grund warum ich hier war, ist natürlich extrem
übel, sowas wünscht man Niemanden.
Mal sehen was mir in der nächsten Zeit so einfällt
oder erzählen möchte.
Hier wurden heute die Weihnachtsbäume aufgetstellt.
Dann werden sie in den nächsten Tagen geschmückt.
Heute war nur die Aufnahme und keine Therapien.
Ich wurde direkt gefragt ob ich auch länger bleiben will.
Wenn es mit meinen Terminen passt werde ich auf jeden Fall
eine Woche dranhängen.
Das kann nicht schaden, mal sehen, ich muss 10 Tage vorher Bescheid geben, ob ich länger bleiben will oder nicht.
B.Pasman
Samstag, 20. November 2010
Wiedereröffnung
Hallo zusammen,
da ich am Montag den 22.11. eine Reha in
der Godeshöhe antrete, werde ich bei
Gelegenheit wieder ein paar Sachen schreiben.
Bernd
da ich am Montag den 22.11. eine Reha in
der Godeshöhe antrete, werde ich bei
Gelegenheit wieder ein paar Sachen schreiben.
Bernd
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