Hallo zusammen,
ich sitze mal wieder im Bett und fange an zu schreiben. Gestern habe ich gesagt, dass ich Bruce Springsteen hören würde, wenn ich den Blog schreibe. Ich habe mich heute entschieden Cat Stevens zu nehmen. Dies wird vermutlich in dem das was ich schreibe, etwas sanfter beeinflussen.
Wie war der heutige Tag, erst mal eilig, ich habe meinen Wecker verschlafen und bin erst zum Frühstücksbeginn aufgewacht. Mit minimaler Körperpflege zum Frühstück und erst danach der Körperhygiene gewidmet.
War aber schön mal auszuschlafen, dies habe ich eigentlich lange nicht mehr.
Das Mittagessen war ein Hüftsteak mit Pfifferlingen, lecker.
Danach bin ich mit Rolli in die freie Wildbahn gefahren. Hier merkt man erst, was ein kleines Hindernis, zum Beispiel ein von einer Wurzel hochgedrückter Bürgersteig für ein Problem sein kann. Also Straßenseite wechseln und weiter. Leider fing es an zu regnen, oder besser gesagt zum Glück, denn der „Aufstieg“ war schon anstrengend, nur ein paar hundert Meter, aber Steigungen sind extrem Kraftraubend.
Man muss wie ein Trapper im Wilden Westen die Landschaft beobachten um sich in der freien Wildbahn festzufahren. Kleine Hindernisse sind auf einmal unüberwindbar. Ist schon komisch. Dies natürlich besonders als Anfänger.
Auf der anderen Seite hatte ich den ganzen Tag den ätzenden nervösen Reiz ausgehend von der Wirbelsäule. Dies macht mich irgendwie ……. Kenne kein passendes Wort.
Ablenkung hilft da etwas, aber so richtig nicht. Laut Statistik habe ich die Beschwerden morgen nicht. Also freue ich mich darauf.
Ich habe meine Termine der Reha wieder in Notes eingetragen. Bin damit wieder fast voll ausgebucht.
Denen wird aber bestimmt noch etwas einfallen, was mit der restlichen Zeit anzufangen ist.
Ich muss sagen Cat Stevens kann man schön hören. Dies entspannt gut. Solche Lieder wie „Father und Son“ , „The first cut is the deepest” oder “Lady D'arbanville” kommen ganz gut.
Was ist sonst noch zu berichten, es gibt viele Mails, die ich leider aus Zeitgründen nicht oder nur schlecht beantworte. Bei einigen Mails ist es mir wichtig die „richtig“ zu beantworten.
Ich habe da leider ein Zeitproblem. Sorry.
Am Mittwoch gibt es laut meinem Plan eine MRT. Es soll dann festgestellt werden, ob es innerhalb des Rückenmarks eine Narbenbildung gibt. Also Narbe ist wohl nicht so gut sein, denke ich mir.
Demnach wird es dann bei der Visite am Donnerstag etwas mehr Klarheit geben, wenn das Ergebnis ausgewertet wurde. Schaun wir mal, würde Franz mal wieder sagen.
Es ist schon eine lange Zeit ohne gravierende Änderung an meinem Zustand.
Aber es ist ja nicht aller Tage Abend.
Das kathesieren ist mittlerweile schon Gewohnheit. Die Anpassungsfähigkeit des Menschen ist schon enorm.
Mich überrascht dies immer wieder.
Am Freitag habe ich einen Termin wegen Treppenlifter zu Hause, mal sehen was die sagen.
Also es bleibt alles spannend, insbesondere die kleinen Dinge des Lebens sind hier immer wieder kleine oder große Herausforderungen.
Jetzt kriege ich eine Erinnerung von Notes die sagt „Pipi machen“. Also machen wir das, bis Morgen.
B. Pasman
1 Kommentar:
Hallo Bernd,
ich denke es ist mal wieder Zeit ein feedback auf Deinen Blog zu geben.
Also, die Musikauswahl ist, denke ich, genau richtig. Den alten Dylan zu hören zeigt, das auch er nicht weiß was nachher kommt, aber das es darauf nicht ankommt, sondern das oft der Weg das Ziel ist und man nicht seine Zeit damit verschwenden soll, darüber zu lamentieren was kommen könnte!
"How many roads must a man walk down?" heißt es da in der ersten Strophe, "How many times must a man sit down, before he gets back to his feet?" könnte man es auch umtexten. Es sind sicherlich schon 53 Tage vergangen, aber es waren auch gute 53 Tage wie du ja selber schon festgestellt hast.
Zu Yusuf Islam fällt mir nur eines ganz spontan ein - "Morning has broken" Die Welt um sich herum etwas sensibler wahr zu nehmen und sich an der Schönheit des alltäglichen zu erfreuen!
Auch dein Zitat von Hermann Hesse trifft die Sache auf den Punkt, aber hättest du das früher auch so gesehen?
Ich hoffe für Dich das die Untersuchung am Mittwoch etwas Licht ins Dunkel bringt. Eine Narbenbildung ist sicherlich nicht unbedingt toll, aber wenn es der Grund für die Blockade wär und man könnte ihn durch eine OP beseitigen?! Na ja, erst mal abwarten. Auch wenn man nichts findet, kann es doch nur bedeuten das es auch keinen Grund gibt, das daß Gefühl nicht wieder kommt! (Heute, morgen oder vielleicht auch später, "the answer is blowin in the wind!")
Ich wünsch dir noch einen erlebnisreichen Tag und einen netten Gruß an deinen Zimmernachbarn.
Alles Gute
Lothar
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