Hallo zusammen,
nach 2 Tagen sollte man viel zu schreiben haben, insbesondere wenn man die Klinik verlassen hat und Heimaturlaub hat.
Auf jeden Fall hatte ich eine Menge von Erlebnissen und Gegebenheiten, die ich in den Blog schreiben wollte. Leider habe mir diese nicht sofort notiert, sondern immer nur gedacht, „ Das werde ich schreiben.“.
Nun sitze ich am Compi und denke verzweifelt nach, was es alles war.
Das Hirn habe ich mir schon in den letzten 2 Stunden gemartert, nur …..
Ich habe schon überlegt, ob ich dieses Problem bei der Visite erzählen soll, nur dann fiel mir ein, dass ich in einer neurologischen Klinik bin. Wahrscheinlich käme ich dann auf eine Station mit einem anderen Behandlungsschwerpunkt. Dann müsste ich mit den Arzten diskutieren und ob dies dann zum Erfolg führt?
Ich gehe jetzt erst mal denken, zumindest werde ich es versuchen.
So jetzt habe ich alle Tricks ausgenutzt.
Ich fing an Zeitung zu lesen, dann sah ich, dass die Zeitung von letzter Woche war.
Ich wollte mein großes Bedürfnis ………leider kam nichts.
Ich wollte eine Runde um den Block gehen …….
Dann habe ich ganz frustriert dem Kellner gesagt, dass er die nächste Runde bringen soll.
Darauf hat der „Kellner“ geantwortet: „ Willst Du Wasser mit oder ohne Kohlensäure? Wann darf ich Dich ins Bett bringen? Hast Du heute abgeführt? Soll ich direkt Blutdruck messen?
Bitte denke heute an die Nachtruhe!!“.
In dem Moment durchzuckte es mich als wenn ich in eine dreiphasige 400V Steckdose gegriffen hätte. Sofort kam die Erinnerung zumindest zum teil wieder.
Wenn mir mehr einfällt werde ich dies in den nächsten Tagen schreiben.
Bei einem privaten Stadttraining gibt es viele Erlebnisse.
So sind die Leute meistens sehr freundlich. So zum Beispiel in Kaufhäusern gehen sie auf Seite, lassen eine vorbeifahren. Dies meistens sofort, sobald man wahrgenommen wird. Auch sind die Leute dann sehr freundlich, als Fußgänger ist mir dies nie passiert. Wenn ich da vorbei wollte, gab es oft nur ein nicht unbedingt freundliches Gesicht, dies trotz einer höflichen Frage.
Wenn ich mit dem Aufzug fahren wollte, sind andere entweder aus dem Aufzug ausgestiegen (!!) oder haben mich in der Schlange sofort an die erste Stelle gelassen. Dies passt zu der allgemeinen Freundlichkeit.
Als wir nach Hause wollten, habe ich an einem freiem Behindertenparkplatz gewartet bis meine Frau mit dem Auto kam. Während ich dort wartete, hat kein Auto den freien Parkplatz benutzt. Immerhin 6-8 Fahrer haben sich so verhalten. Dies hebte meine Stimmung nach der großen Freundlichkeit in den Kaufhäusern. Leider kam danach ein Wermutstropfen.
Gezählte 6 Straßenverkehrsteilnehmer, blockierten durch mehr oder minder intelligentes Parken die Zufahrt zu dem Parkplatz. Das Einschalten der Warnblinkanlage sollte dann wahrscheinlich das blaue Licht von Rettungsfahrzeugen simulieren.
Das Schuldgefühl ist dann wahrscheinlich geringer.
Die Krönung war ein kleiner, weißer Ford Ka. Die Fahrerin bekommt von mir die Goldmedaille in der Zeitwertung. Die Frau scheint dies aber auch schon aktiv professionell zu machen und scheint einen Sponsor zu haben. Der Name des Sponsors lautet Caritas-Oberberg.
Ich habe auch beschlossen nur noch in Bergisch Gladbach einzukaufen, wenn es unbedingt notwendig ist. Hiermit möchte ich den Stadtväter danken, die entschieden haben die Fußgängerzone mit Kopfsteinpflaster zu pflastern. Das liegt wahrscheinlich an dem Wort „Fußgängerzone“.
So genug für heute, morgen mehr.
B. Pasman
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen